Die Tinte geht aus

Geschriebenes

Der Strich wird transparenter. Der Auftrag leichter. Die Kanten feiner. Ich kann nicht mehr lange weiterschreiben und muss mir die Frage stellen: Komme ich zu einem Schlusspunkt oder mache ich weiter? Lege ich den Stift beiseite? Oder fülle ich den Konverter nach?

Auch wenn ich nur selten mit der Feder schreibe und dem Computer nie die Tinte ausgeht, so finde ich mich oft in der gleichen Position. Es verblasst mit der Zeit irgendwann die Aufmerksamkeit. Es kommt ein ein Durstgefühl auf oder ich muss auf die Toilette. Vielleicht lässt die Geduld nach oder ich werde unruhiger.

Es geht immer um das Gleiche: Stehe ich auf, oder bleibe ich sitzen?