Beim Schreiben lässt sich kaum Haltung bewahren. Richtet man sich nämlich auf, zieht das Kinn ein und den Scheitel zur Decke, ist das Becken ausgerichtet und der Rumpf angespannt – dann sieht man die eigenen Finger nicht mehr.
Vielleicht gehören aber Rücken- und Nackenschmerzen zu (guten) Texten dazu. Denn in der Vorbeugung, Verdrehung und Verkrampfung des Körpers lässt sich möglicherweise am besten der Geist auswringen?
Bild: Ausschnitt der Illustration Human’s Brain von Charles Dessalines D’ Orbigny (1806-1876) – Quelle.

