Der menschliche Faktor

«Es ist unmöglich, dass … » «… kann so nicht weitergehen.» «Aus … wird folgen, dass …» «… muss … nach sich ziehen.» ...

Klassiker in 100 Worten | #1 | Ludwig Tieck: Der gestiefelte Kater

Ist der Kater ein Mensch oder der Mensch selbst gebückt? Ist dieser in jene und Rolle gerückt? Die Bühne zur Burg, zur Wiese, Wald, und zur Bühne zurück. Das Publikum trommelt und der Dichter ist Ohr. Der Schauer, der Leser, der Kenner, der Tor – von einem zum andern zurück und zuvor. Wer macht hier ...

Bist Du authentisch?

Du räusperst Dich und fängst an zu reden. Ohne Vorbereitung. Ohne Skript. Ohne Struktur. Du sprichst einfach alles aus, was Dir gerade durch den Kopf geht. Du bist einfach Du selbst ...

Fraktale Dramaturgie

Die Komposition einer Fiktion macht aus dem Text ein Erlebnis. Die Dramaturgie ist dafür verantwortlich, dass der Leser zum Beteiligten wird. Sie fesselt ihn, gewährt ihm Einblick in eine andere Welt oder Perspektive, übergibt Verantwortung, bringt ihn zum Zittern und Hoffen und lässt ihn schliesslich verändert zurück ...

Bild: Eadweard Muybridge - Athletes. Walking High Leap

Kōan (公案)

Welches Geräusch macht eine klatschende Hand? Es ist sinnlos, diese Frage mit dem Mund zu beantworten. Man gibt Antwort, indem die Handflächen zusammenschlägt ...

Der Wetterbericht von gestern

Der Wetterbericht von gestern ist Tatsache. Es handelt sich um Daten, die jeder mit einem funktionierenden Thermo- und Barometer hätte nachmessen können. Der Wetterbericht der nächsten sieben Tage ist hingegen extrem aufwendig ...

Pharmaka

Niemand würde in der Apotheke blind ein Medikament öffnen und sich den Inhalt in die Kehle schütten. Genauso würde sich keiner in der Drogerie einen Cocktail aus Tinkturen, Säften und Pulvern andrehen lassen, ohne zu wissen, welche Zutaten drin sind und was sie bewirken ...

Weshalb einen täglichen Blogbeitrag? Antwort 5/5

«Œuvre» – Ein Begriff, den man selten ausserhalb von kunsthistorischen Gesprächen hört (oder sich auszusprechen traut). Und gleichzeitig ist es vermutlich das wichtigste Argument dafür, regelmässig etwas zu produzieren ...

Weshalb einen täglichen Blogbeitrag? Antwort 4/5

«Two crappy pages a day.» Das ist Tim Ferriss' pragmatische Herangehensweise an das Schreiben. Sind beide Seiten gut? Grossartig! Ist ein Paragraph brauchbar? Super. Alle Zeilen für den Eimer? Auch in Ordnung. Das Ziel ist erreicht. Ein «easy win» ...

Weshalb einen täglichen Blogbeitrag? Antwort 3/5

Es wird zur Routine. Man setzt sich hin und schreibt. Jeden Tag. Immer und immer wieder. Und plötzlich braucht man seine Energie nicht mehr dafür, zu schreiben, sondern etwas zu schreiben. Und plötzlich verschiebt sich die Frage von «Schreibe ich morgen?» zu «Was schreibe ich morgen?».