Denkt man über Barrieren nach, sollte die Diskussion nicht bei Treppen und Schwellen enden. Es ist genauso wichtig, zu welcher Uhrzeit etwas stattfindet, wie man dorthin (und wieder nach Hause) kommt und was es kostet. Das Thema und die Perspektive wirken mit. Die Farbgebung, Schriftart, Sprache (bzw. Lingo) schließen aus oder ein. Es spielt eine Rolle, welche Person am Eingang steht und wie man begrüsst wird. Die Musik zieht Grenzen. Und das angebotene Essen und Trinken sendet Zeichen.
Eigentlich werden mit jeder Entscheidung Barrieren errichtet und abgebaut. Immer alles und jede:n mitzudenken wäre jedoch wiederum eine ziemliche Voraussetzung.
Bild: Detail aus Men wearing a variety of clothing styles and fashions (1910), The Library of Congress – Quelle.

