Um eine Idee zu entwickeln, muss zuerst in die Breite gedacht werden.
Im ersten Schritt geht es darum, eine möglichst große Vielfalt an Gedanken zu sammeln.
In dieser Fülle werden Querverbindungen sichtbar. Die Gedanken lassen sich clustern.
Aus diesen Clustern können konkrete Ansätze erarbeitet werden.
Dabei wird deutlich, welche Ansätze nicht funktionieren. Diese werden ausgesondert.
Der Rest lässt sich (im besten Fall) auf einen gemeinsamen Punkt verdichten.
Übrig bleibt der Kern der Idee.
Dieser wird in seinen Varianten dargestellt,
um zu bestätigen, dass der Kern nicht weiter geschärft werden kann.
Auf dieser Grundlage findet die Umsetzung statt. Die Idee nimmt Form an.
Sie wird überarbeitet, umgestaltet, ausgefeilt.
Dann ist es an der Zeit, die Idee zu spiegeln und Außenperspektiven einzuholen.
Das Feedback rückt die Idee in ein neues Licht.
Es wird klar, worum es eigentlich geht.
Die Idee wird korrigiert und redigiert.
Sie wird für die Veröffentlichung in das richtige Format übersetzt.
Nun kann die Idee multipliziert
und geteilt werden,
um schließlich das Erarbeitete loszulassen.
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