Die Slides von Vorlesungen in den Geisteswissenschaften sind meist gespickt mit Buchcovern. Das macht Sinn, denn der Gegenstand der Veranstaltungen ist schließlich mehrheitlich das, was andere Menschen gedacht und (oft in Buchform) rezipierbar gemacht haben.
Vielleicht würden die Vortragenden aber ihren Vorlesungen einen Gefallen tun, wenn sie sich darum bemühen, von den Buchcovern wegzukommen. Anstelle von Covern andere Illustrationen zu verwenden, muss nämlich nicht heißen, das Gedankengut der Bücher zu vernachlässigen, sondern lediglich dort hin zu schauen, wo das besprochene Wissen zur Anwendung kommt.
