Eine Studie von letztem Monat schlägt vor, dass mit einem Eingriff in das Verhalten eines bestimmten Hormons (Ethen) das Wurzelwachstum bei Pflanzen beeinflusst werden könnte. Durch tiefere Wurzeln lassen sich etwa stickstoffverschmutzte Agrarflächen besser nutzen. Außerdem würde dies Pflanzen ermöglichen, Kohlenstoff in tieferen Erdschichten zu binden und längere Dürreperioden zu überstehen.
Ausnahmesituationen bringen uns dazu, unsere Fühler auszustrecken und Lösungsansätze dorther zu ziehen, wo bisher noch nichts gedacht wurde und gewachsen ist.
Studie: He et. al. “Identification of mebendazole as an ethylene signaling activator reveals a role of ethylene signaling in the regulation of lateral root angles.” Cell Reports. 2024.
