Ein Text soll – je nach Volumen – als Rinnsal, Bach oder Fluss kontinuierlich mäandrierend oder kanalisiert Worte und Gedanken in eine mehr oder weniger absehbare Richtung transportieren.
Doch bevor er sich in einem Uferbett sammelt, fallen seine Bestandteile irgendwann sturzartig vom Himmel oder sprudeln aus dem Boden, verdunsten und versickern, vermischen und verteilen sich, verschwinden und werden erst dann irgendwie zum Text, der auf einmal vor sich hinfließt, als hätte er nie etwas anderes getan.
