Ziellos

Geschriebenes

Diese Art des Schreibens darf ziellos stattfinden. Sie ist auf keine gerade Linie angewiesen, keine vorgefertigte Richtung. Die Gedanken bewegen sich mäandrierend, sprunghaft, in die Breite und zwischendurch.

Trotzdem besteht der Anspruch, irgendwann auf den Punkt zu kommen. Und wenn nicht als konventioneller am Satzende, so mindestens als Punkt unter einem Ausrufe- oder Fragezeichen.

Ich muss mich also korrigieren: Dieses Schreiben findet nicht ziellos statt. Nur weiß ich zu Beginn noch nicht, wie das Ziel aussieht wird und wie ich dorthin kommen werde.


Bild: Paskaert van’t in comen van’t Canaal (1672) von Pieter Goos.