Die Geisteswissenschaften haben gegenüber den Naturwissenschaften den Vorteil, dass sie nicht sofort zur Sache kommen müssen. Vielmehr scheint ihr Untersuchungsgegenstand das ‘Zur-Sache-kommen’ selbst zu sein: Sie können die Frage stellen, was die ‘Sache’ eigentlich ist. In welchen Formen die ‘Sache’ daherkommt. Wer an der ‘Sache’ beteiligt ist (und wie). Und was das alles für Konsequenzen hat.
Das mag weniger tatsächlich sein, ist aber tatsächlich nützlich. (Unter der Voraussetzung, das man vor lauter ‘Zur-Sache-kommen’ die ‘Sache’ nicht vergisst.)
Bild: Ceiling Design with Fretwork Balcony and Open Sky, possibly for Conservatory/ Music Room, or Dining Room (ca. 1820) von Frederick Crace, Smithsonian – Quelle.

