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Es ist schwierig geworden, überhaupt noch zum Lesen zu kommen. Die Konkurrenz ist riesig. Und ist erst einmal ein Buch aufgeschlagen, fühlt es sich so an, als würde einen die ganze Welt davon abhalten.

Will man sich trotz aller Ablenkungen eine Lesepraxis aufrechterhalten, sind Strategien nötig: Das Smartphone in einem anderen Raum deponieren, das Internet deaktivieren, zu physischen Büchern zurückkehren, lange Zugfahrten buchen – man muss alle Hebel in Bewegung setzen, um sich ungestörte Lesezeit einzuräumen. Doch hat man dies aber geschafft, könnte die Lektüre sogar eine neue Qualität erreichen. Denn der ganze Aufwand zeugt davon, dass man es mit dem Lesen wirklich ernst meint.


Detail des japanischen Drucks A boy so absorbed in reading the magazine Furendo that he does not notice a cat eating his plate of fish (1909), Wellcome Collection – Quelle.

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