Unverpacktes

Geschriebenes

Wie würde ein Unverpacktladen für Kulturgüter aussehen? Ließen sich Ideen genauso wie Haferflocken und Walnüsse in mitgebrachten Gedankenbehältern und wiederverwendbaren Interpretationsschalen mit nach Hause transportieren? Wie müsste man sich die Konsumation der losen Dinge vorstellen, wenn der Akt der kreativen Entpackung wegfällt? Hätte man es überhaupt noch mit Dingen zu tun, die gesehen, gespürt, und verstanden werden können? Und was würde dies für die Produktion, den Vertrieb und den kulturellen Fußabdruck der Ware bedeuten?

Was auch immer an Verpackung anfällt bzw. eingespart werden könnte, es lohnt sich darüber nachzudenken, welchen Zweck sie erfüllt.


Bild: Ausschnitt aus Juglans (1911) von Amanda Almira Newton – Quelle.