Zu viel und zu wenig

Geschriebenes

Zu anmaßend, zu literarisch, zu kompliziert, zu ausufernd, zu anekdotisch, zu viel Geschwätz und zu viele Allgemeinheiten – es ist einfach, mit dem Finger auf das zu zeigen, was (offensichtlich und eindeutig) zu viel ist.

Was zu wenig vorkommt, ist lässt sich nicht ganz so leicht greifen. Das liegt vielleicht daran, weil das Fehlende nicht aus einem Überdruss hervorgeht, sondern einen kreativen Akt voraussetzt: Es müssen Lücken erkannt und Alternativen imaginiert werden. Ein weiterer Grund ist aber womöglich auch, dass solche mangelhafte Dinge schlicht zu wenig bieten, um überhaupt mehr darüber nachdenken zu wollen.


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