Gedanken und Geschriebenes

Geschriebenes

Man darf davon ausgehen, dass alle bis zu einem gewissen Grad so schreiben, wie sie denken. Das Geschriebene muss schließlich irgendwo herkommen und was sich nicht denken lässt, das kann nicht in Worte übersetzt werden.

Liest man aber beispielsweise Niklas Luhmann, Martin Heidegger oder Jacques Derrida scheint es jedoch unvorstellbar, dass solchen Formulierungen entsprechende Gedanken vorausgegangen sind. Wobei: Ich kann hier auch schreiben, dass ich bereits in ähnlichen Kapriolen gedacht habe. Nur hat dies natürlich nichts mit der Wirklichkeit zu tun.


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