Baustellen
GeschriebenesUm sieben Uhr geht’s los: Gerüste werden errichtet. Inventar fliegt aus den Fenstern. Mulden werden gefüllt und im piepsenden Rückwärtsgang abtransportiert. Anweisungen hallen über die Straße. Es wird gebohrt, gespitzt und gefräst. Und ist erst einmal Wochenende, erinnert der ganze Staub und Dreck daran, dass bald die nächste Arbeitswoche losdröhnt.
Doch vielleicht sollte man sich vom Baubetrieb eine Scheibe abschneiden, die Nachtruhe brechen, der Nachbarschaft den Strom und das Wasser abschalten. Denn je mehr die eigene Baustelle das Umfeld zum Zittern bringt, desto unentschuldbarer wäre es, nach dem ganzen Tumult keine entsprechende Lösung vorweisen zu können. Also Fenster zu und Ohrstöpsel rein – jetzt wird umgebaut.