vorhanden und zuhanden

Geschriebenes

In seiner Fundamentalontologie unterscheidet Heidegger zwischen zwei Seinsweisen von Gegenständen: Vorhandenheit und Zuhandenheit. Etwas ist vorhanden, wenn es schlicht existiert, als Objekt in Raum und Zeit. Zuhanden ist es hingegen, wenn es in einen Nutzungskontext tritt und gebraucht wird: als Werkzeug, als Ressource, oder auch als Problem.

Ein Ding an sich besitzt in diesem Sinne keine Bedeutung. Es wird erst mit Bedeutung aufgeladen, wenn man mit ihm in Kontakt tritt.


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