Stolpernd vorwärts

Geschriebenes

Man schlägt gegen einen Felsen, bleibt an einer Wurzel hängen, rutscht über loses Gestein und knickt sich den Fuß um – Wandern ist im Prinzip die reinste Stolperei.

Doch plötzlich kommt man oben oder unten an und ist, bis auf einige Schrammen, noch mehrheitlich heile. Das kann nur deshalb zustandekommen, weil für jedes Mal, bei dem man beinahe den Hang hinunterpurzelt, es nicht eben nicht tut, zwischen jedem Fehltritt zahlreiche weniger bemerkenswerte passieren und im lautem Ausatmen das selbstverständliche Luftholen überhört wird.


Bild: Rich port (a travel picture) (1938) von Paul Klee – Quelle.