(Un)Ruhe

Geschriebenes

Der Sekundenzeiger tickt. Die Äste der Tanne vor dem offenen Fenster rascheln im Wind. Das Summen des Kühlschranks wird von einem gelegentlichen Knarzen der Holzdecke übertönt. Und während sich weitere Umgebungsgeräusche in den Vordergrund drängen, wird plötzlich klar: Es ist leiser als üblich.

Allerdings heißt Abwesenheit von Lärm genauso wenig Ruhe, wie – das musste ich mit Bedauern feststellen – die Absenz von Ablenkung mit Konzentration einhergeht.


Bild: Ausschnitt aus Landscape with Stars (1905–1908) von Henri-Edmond Cross, The MET Museum – Quelle.


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