… und der Mond bleibt still

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«Mama», murmelt ein vierjähriges Mädchen mit ihrer Nase an der Fensterscheibe des Zuges.

«Es sieht so aus, als würden die Wolken mit uns fahren.»

Ihre grossen Augen spiegeln sich im Vorbeiziehen der grauen Häuserfassaden.

«Ich weiss aber, dass es nicht so ist. Es sieht nur so aus.»

Sie stützt ihr Kinn auf die kleinen Fäuste. Ihr Blick zeigt nach oben.

«Das ist wie beim Autofahren in der Nacht. Man denkt, dass sich der Mond mit uns bewegt. Dabei bleibt er still.»