Zuhause arbeiten

Geschriebenes

Es verlangt viel von mir.

Es liegt nicht am Zuhause. Das kenne ich schon lange. Es ist das gleiche wie immer.

Das Problem ist auch nicht, zuhause zu arbeiten. Als Student und Freelancer bin ich es gewohnt. Ja, wenn ich arbeite, dann ist es meistens zuhause.

Und doch verlangt es viel. Denn die Ruhe ist hin, die ich kannte. Die Küche ist besetzt, wenn mein Magen knurrt. Jemand hat das Ladekabel versteckt, wenn ich es brauche. Es verlangt viel, weil nicht nur ich, sondern alle anderen auch zuhause arbeiten.

Es verlangt einen neuen Rhythmus. Mehr Konsequenz. Vertieftere Aufmerksamkeit. Und Geduld. Viel Geduld.


Bild: Habitations Champetres (1855) von Victor Petit – Quelle.



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