Das Gefährliche am Stehen ist allerdings, dass ich nicht mehr aufstehen muss, um mir ein Glas Wasser zu holen, den Briefkasten zu leeren und die Katze zu streicheln ...
Für den Ersten habe ich mich so richtig ins Zeug gelegt. Ich bin über die Tasten gesprungen, habe das Bild zersägt, den Text überflogen und abgespeichert ...
Der Geruch von frischgemahlenen Bohnen und das Geräusch der Federspitze auf Papier. Einen kurzen Espresso und lange Zeilen. Dickwandige Keramik und raschelnder Zellstoff ...
Von Satz zu Satz. Von Seite zu Seite. Von Kapitel zu Kapitel. Vom Anfang zum Ende. Liest man so ein Buch? Klar, so kann man man ein Buch lesen ...
Es passiert immer wieder, dass ich von aufmerksamen Leser*innen (meist) höflich darauf hingewiesen werde, in meinen Beiträge doch bitte etwas mehr auf die Orthographie zu achten ...
Wir lernen von klein auf, erst die Hand zu heben, wenn wir die Antwort kennen. Wir sind es gewohnt, zu zeigen was wir können und zu üben, wozu wir nicht fähig sind ...
Es ist eine seltsame Zeit. Es scheint, als hätte jemand die Regeln der Welt umgekehrt. Die Gesetzte von gestern gelten nicht mehr. Man glaubt es nicht – zumindest ich noch nicht –, aber man steckt mittendrin ...
Das Buch der Bücher ist die Bibel. Es ist der Sammelbegriff für einen Korpus an religiösen Schriften – ein Buch bestehend, aus vielen Büchern ...
Sie funktioniert wie das zentralste Klötzchen bei Jenga – zieht man es heraus, so fällt der ganze Turm in sich zusammen ...
Alfred Hitchcock drehte sein Meisterwerk Psycho von 1960 in Schwarzweiss. Das musste nicht sein. Filme in Farbe waren zu dieser Zeit bereits in Mode. Ja, Hitchock selbst entschied sich bei fast allen seinen Streifen aus dem selben Zeitraum für Farbe. Weshalb also schwarzweiss? ...
Braucht es diesen Ausdruck? Ja, verhindert er nicht eher sinnvolle Kommunikation? Als dass er Klarheit stiftet? Verschleiert er nicht die Absicht des Sprechenden? Und erschwert er das Verständnis? Relativiert der Ausdruck? Nicht die Bedeutung des Gesagten? ...
Die Tische stehen wie Inseln verteilt im Ozean des Sprache. Der Kellner schwimmt über das Parkett, verteilt Tee, Cappuccini und Smoothies zwischen Design, Betriebswirtschaft und Social Media. Ein neuer Gast nimmt sich einen Stuhl ...