Schlagwort: Denkbrocken

Vaillant und die Jagd nach Geschichten | Literaturbrocken #15

Damit eine Geschichte die andere veranschaulichen, legitimieren oder ausschmücken kann, muss sich der Prozess des Schreibens in eine Jagd verwandeln ...

Uexkülls Appell an die Vorstellungskraft | Literaturbrocken #14

Manchmal streift man ziellos umher und stolpert unverhofft über die Schwelle zum Raum, den man die ganze Zeit gesucht hat. Ein solch unverhoffter Eingang findet sich auch ...

Teams und Einzelkämpfe

Will man in der Schweiz wettkampfmäßig Tennis spielen, muss man sich einem Team anschließen. Das sind in der Regel Zusammensetzungen aus Spieler*innen desselben Tennisclubs ...

Das meine ich

Ich könnte versuchen, zu erklären, wie der rechte Zeige-, Mittel-, Ring- und Kleinfinger durch eine Palmarflexion des Handgelenks auf die konkav-gewölbte Innenseite ...

Ver-

se im klassischen Sinne sind nicht mehr zeitgemäß. Seitdem Text responsive daherkommt, kann so etwas wie eine Zeile nur noch relativ zum Bildschirm gedacht werden, auf dem die Zeichen gerade angezeigt werden ...

Unter dem Poncho (GIF)

Oder plötzlich trägt sich der Stoff der Welt ganz anders ...

Das Gleiche, nur anders (Post-its)

Was unter dem Strich steht, fällt erst dann auf, wenn man bewusst hinschaut ...

Aus Bildern zitieren – Gedanken zu einem alternativen Umgang mit Bildmaterial

Vor einer Weile habe ich ganz natürlich – und ohne darüber nachzudenken – angefangen, aus Bildern zu zitieren: ich schneide Details aus, stelle Formen frei, übermale Beschriftungen, blende Figuren aus und hebe Linien hervor ...

Ein unmöglicher Brief weit weg

Ich möchte meinem Freund auf Proxima Centauri einen Brief schreiben, in welchem es um gestern und morgen geht. Das Problem daran ist, dass die Worte "gestern" und "morgen" ein gemeinsames Verständnis und eine gemeinsame Wahrnehmung von Zeit voraussetzen ...

Kann das Bewusstsein ohne Unbewusstsein erklärt werden? Ein Philosophiebrocken nach Wilhelm Wundt

Wilhelm Wundt eröffnet seine 16. Vorlesung über die Menschen- und Thierseele von 1863 mit der Frage: «Was ist Bewusstsein?» (S.252). Anders als viele Vorgänger wählt Wundt jedoch eine konträre Herangehensweise, um eine Antwort zu formulieren: Er versucht nicht, das Bewusstsein als Zustand der menschlichen Psyche zu beschreiben

Zitieren, aber richtig herum

Zitieren wir Goethe, wird das ursprüngliche Gedankengut zeitgemäß. Das Zitat wird eingebettet in seinen historischen Kontext, aber genauso in unseren ...

Stücke #1

Ein erstes Arrangement von Stücken in Worten und Gedanken.